Die ersten Frühlingsblätter der Laubbäume sprießen!
Das schmackhaft bittere Aroma
der Feldahorn (Acer campestre)
belebt jede Geschmacksknospe.
Herrlich!
Der Ahornbaum zählt zu
den Seifenbaumgewächsen (Sapindaceae).
Der volkstümliche Name Maßholder leitet sich von der früheren Verwendung der Pflanze als Speisebaum ab, denn die Blätter wurden früher wie Sauerkraut gegessen und auch als Viehfutter benutzt. Holder bezieht sich übrigens auf den holunderartigen Wuchs.
Auch die jungen Laubblätter der Rotbuche (Fagus sylvatica)
sind bereits zu finden – frischgrün und seidig behaart.
Die zarte Versuchung erweist sich als eine wahre Gaumenfreude!
Die Buchengewächse (Fagaceae) bereits in der keltischen Eisenzeit große Flächen Nordwesteuropas: Die Buche liebt das kühle, feucht-neblige atlantische Klima, sodass die Wälder, in denen die Kelten und Germanen lebten, vor allem Buchenwälder waren. Der Namensteil „Rot“ bezieht sich auf die leicht rötliche Färbung des Holzes.
Endlich erscheint wieder frisches Grün an den Baumästen!
Die Hasel ist ein Symbol für Lebens- und Liebesfruchtbarkeit; Unsterblichkeit; Frühling und glückhaften Beginn; Wunscherfüllung; Glück. Als sehr altes Nahrungsmittel dürfte die Hasel schon bei Steinzeitkulturen einen hohen Stellenwert besessen haben. Zumindest aus germanischer Zeit ist überliefert, dass die „Frau Haselin“ nicht gefällt werden durfte. Fremde durften von Haselsträuchern nicht mehr als eine Handvoll Nüsse nehmen.









